Schwimmen gegen den Strom - Ohne Zukunft lebt sich's schlecht1976
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Year Published: 1976
Country of Origin: Germany
Description: 16mm Film - Schwimmen gegen den Strom - Ohne Zukunft lebt sich's schlecht - BRD 1976 Buch und Regie: Claus-Ferdinand Siegfried Kamera: Horst Bever Mitwirkende: Waltraud Schulze-Vogel, Heinz Schulze, Willi Jungbauer, Manfred Schieß, Dr. Peter Stankowski u. a. Die achtteilige gemeinsame Sendereihe von SWF und WDR sollte Basisinformationen zur Entwicklungspolitik geben. Die Folge 'Schwimmen gegen den Strom' schildert Erfahrungen, Einschätzungen und neue Aktivitäten von Entwicklungshelfern nach ihrer Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland. Bei einem Fest vor ihrer Abreise beschreiben freiwillige Entwicklungshelfer ihre Motive: Viele suchen auch nach Entwicklung für sich selbst, nach einem Ausweg aus der Enge in Deutschland; sie wollen sowohl anderen helfen, als auch selbst etwas lernen. Nach der Rückkehr aber fühlen sich viele allein gelassen, haben Schwierigkeiten mit der Wiedereingliederung. Die Arbeit und die Erfahrungen in den Entwicklungsländern haben sie geprägt, haben Einsichten in weltwirtschaftliche und politische Zusammenhänge bewirkt. Der Film dokumentiert Ansätze zur Selbstorganisation und zur Bewältigung der Erfahrungen. Er zeigt als Beispiele sogenannte 'Dritte Welt Läden', die Genossenschaftsprodukte vertreiben und Informationen über die Herkunftsländer vermitteln, und er zeigt weiterhin den Einsatz ehemaliger Entwicklungshelfer im Schulunterricht und als Laienprediger in einer Kirche. Der Kölner Arzt Dr. Peter Stankowski, ein früherer Entwicklungshelfer, schließlich betreibt heute 'Entwicklungshilfe im eiqenen Land': Neben seiner Tätigkeit als Klinikarzt arbeitet er in seiner Freizeit unentgeltlich als praktischer Arzt für obdachlose Jugendliche. (Erstausstrahlung in der ARD am 18.02.1976) The eight-part joint series by SWF and WDR aims to provide basic information on development policy. The episode 'Swimming against the current' describes the experiences, assessments and new activities of development workers after their return to the Federal Republic of Germany. At a party before their departure, volunteer development workers describe their motives: many are also looking for development for themselves, for a way out of the confinement in Germany; they want to help others as well as learn something themselves. After returning, however, many feel left alone and have difficulties with reintegration. Their work and experiences in developing countries have left their mark on them and given them insights into global economic and political contexts. The film documents approaches to self-organization and coping with the experiences. It shows examples of so-called 'Third World stores', which sell cooperative products and provide information about the countries of origin, and it also shows the work of former development workers in school lessons and as lay preachers in a church. Finally, the Cologne doctor Dr. Peter Stankowski, a former development aid worker, now provides 'development aid in his own country': in addition to his work as a hospital doctor, he works in his free time as a general practitioner for homeless young people. (First broadcast on ARD: February 18th, 1976)
Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=kDEwpPfC1v4
Metadata Source:YouTube
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Record added: 2026-06-12 21:02:27