Marionettenbühne - Österreich ~
Sign in to track this film in your collection or want list.
16mm Film - Marionettenbühne - Österreich ~1955
Regie: Arthur Gottlein
Buch: Herbert Lenobel und Arthur Gottlein
Kamera: Andre Steinbach
Musik: Kurt Horak und Gebhard Gebauer
Mitwirkende: Heinrich Rudolf Ruprecht u. a.
Heinrich Rudolf Ruprecht (1896-1960) betrieb in der Rosensteingasse 14 eines der letzten Vorstadtpuppentheater Wiens. Die Bühne entstand 1938 in einem ehemaligen Pferdestall und verfügte über gestufte Bank- und Klappstuhlreihen sowie eine kleine Logengalerie für insgesamt 70 bis 100 Besucher. Das Repertoir bestand vorwiegend aus dramatisierten Märchen nach Grimm, Hauff, Andersen und Pocci-Stücken sowie selbst erdachten Spielen, Kasperliaden, der artistischen Revue 'Das Fasselrutschen in Kloster Neuburg' und Marionettenvarieté. Ruprecht arbeitete im Stil eines Familientheaters zusammen mit seiner späteren Ehefrau Wilma und deren Mutter Josefa Grünn. Die beiden Frauen leiteten das Theater nach Ruprechts Tod weiter bis 1961. Kriegseinwirkungen hatten den Puppenfundus um beinahe die Hälfte reduziert. Ruprecht hinterließ nach seinem Tod einen Bestand naiv gestalteter Marionetten, wovon sich heute zirka 160 Figuren im Österreichischen Theatermuseum Wien sowie 12 in der Sammlung Puppentheater des Münchner Stadtmuseums befinden.
Regie: Arthur Gottlein
Buch: Herbert Lenobel und Arthur Gottlein
Kamera: Andre Steinbach
Musik: Kurt Horak und Gebhard Gebauer
Mitwirkende: Heinrich Rudolf Ruprecht u. a.
Heinrich Rudolf Ruprecht (1896-1960) betrieb in der Rosensteingasse 14 eines der letzten Vorstadtpuppentheater Wiens. Die Bühne entstand 1938 in einem ehemaligen Pferdestall und verfügte über gestufte Bank- und Klappstuhlreihen sowie eine kleine Logengalerie für insgesamt 70 bis 100 Besucher. Das Repertoir bestand vorwiegend aus dramatisierten Märchen nach Grimm, Hauff, Andersen und Pocci-Stücken sowie selbst erdachten Spielen, Kasperliaden, der artistischen Revue 'Das Fasselrutschen in Kloster Neuburg' und Marionettenvarieté. Ruprecht arbeitete im Stil eines Familientheaters zusammen mit seiner späteren Ehefrau Wilma und deren Mutter Josefa Grünn. Die beiden Frauen leiteten das Theater nach Ruprechts Tod weiter bis 1961. Kriegseinwirkungen hatten den Puppenfundus um beinahe die Hälfte reduziert. Ruprecht hinterließ nach seinem Tod einen Bestand naiv gestalteter Marionetten, wovon sich heute zirka 160 Figuren im Österreichischen Theatermuseum Wien sowie 12 in der Sammlung Puppentheater des Münchner Stadtmuseums befinden.
Sources
- YouTube channel: The Art of Film on 16mm · video ↗ — title, description, video
- 16mm Filmography editors — year
Record added 2026-06-12 21:02:52