Marie-Louise - Schweiz (Unrestored Excerpt)
Sign in to track this film in your collection or want list.
Year Published: 1944
Description: 16mm Film - Marie-Louise - Schweiz 1944 (Unrestored Excerpt) Regie: Leopold Lindtberg, Hermann Haller, Franz Schnyder Buch: Richard Schweizer Kamera: Emil Berna Musik: Robert Blum Darsteller: Josiane Hegg, Heinrich Gretler, Margrit Winter, Anne-Marie Blanc, Armin Schweizer, Mathilde Danegger, Fred Tanner, Emil Gerber, Bernard Ammon, Germaine Tournier, Robert Bichler, Friedrich Braun, Gottlieb Büchi, Pauline Carton, Walburga Gmür, Gustav Gnehm, Emil Gyr, Jean Hort, Hans Kaes, Marcel Merminod, Schaggi Streuli alias Emil Kägi, R. Jäger, Peter W. Loosli, Paul Schulthess u. a. In Rouen, während des tragischen Sommers 1940, als die deutschen Truppen im Anmarsch sind, entschließt sich Madame Fleury zusammen mit ihren beiden Kindern Marie-Louise und Pierre und einer Nachbarin aus der Stadt zu fliehen. Die nächste Szene spielt 1942 in der Schweiz. Auf einem Schweizer Bahnhof erwarten der Lehrer Bänninger und Frl. Anna Rüegg eine Anzahl Kinder aus Frankreich, welche für einige Monate zur Erholung in die Schweiz kommen. Alle Kinder werden ihren Pflegeeltern zugeteilt, außer der kleinen Marie-Louise aus Rouen, die noch alleine auf dem Bahnsteig steht, Anna Rüegg erbarmt sich der Kleinen und nimmt sie kurzerhand zu sich. Annas Vater jedoch hat einen etwas schwierigen Charakter und die beiden Schwestern Anna und Hedwig Rüegg beschließen, ihm vorläufig noch nichts von der Anwesenheit des Kindes zu sagen. Marie-Louise wird von Vater Rüegg jedoch entdeckt, bevor er von seinen Töchtern eine Erklärung erhält. Natürlich denkt er nicht daran, das Franzosenkind weg zu schicken; im Gegenteil: er beginnt das Kind von Herzen zu lieben, wie sein eigenes. Vater Rüegg hat sich seit der Ankunft von Marie-Louise stark verändert - er ist verträglich und gütig geworden. Die Arbeiter seiner Fabrik entschließen sich spontan, jeden Tag eine viertel Stunde länger zu arbeiten, um so das Geld für den Bau eines Kinderheimes für Kriegskinder zusammen zu bringen. Auch sie möchten den armen Kleinen auf irgend eine Art helfen. Vater Rüegg hilft tatkräftig mit und unterstützt das Vorhaben seiner Leute mit allen Mitteln. Lehrer Bänninger befürchtet, dass es Marie-Louise jetzt nach so viel Liebe von Vater Rüeggs Seite schwer fallen wird, wieder nach Frankreich zurück zu gehen. Er hatte nur allzu recht. Marie-Louise verlässt den fahrenden Zug, der sie nach Hause zurückbringen sollte und kehrt den Eisenbahnschienen entlang zu ihrem Pflegevater zurück. Ein Polizist entdeckt das müde, traurige Kind und bringt es wieder ins Haus der Familie Rüegg. Vater Rüegg sieht nun ein, dass Lehrer Bänninger recht hatte und bittet ihn, Marie-Louise in das neu erbaute Kinderheim zu bringen, wo sie sich zusammen mit andern Kindern langsam von der übertriebenen Liebe Vater Rüeggs entwöhnen soll, um nach einigen Wochen wieder zu ihrer Mutter zurückzukehren. Ihr kleiner Bruder Pierre wurde bei einer Bombardierung getötet; Frau Fleury bleibt nun nur noch Marie-Louise. Vater Rüegg erklärt sich bereit, den schwierigsten aller Buben aus dem Kinderheim zu sich zu nehmen: es ist dies der kleine, freche André. Am Tage der Abreise kommt eine traurige Nachricht: dies werden die letzten Franzosenkinder sein, die in die Schweiz kommen konnten, denn die Grenze bleibt für weitere Pflegekinder geschlossen. Beim Abschied noch hat André, der kleine Bengel, es mit einigen Worten fertig gebracht, dass Anna Rüegg und Vorarbeiter Schibli sich einander näher kommen. Schibli liebte Anna im Geheimen schon seit langem. Unter der Tür des Kinderheimes haben Lehrer Bänninger und Anna eine Willkommenstafel angebracht - für andere, arme Kriegskinder, die, wie alle hoffen, recht bald nach dem Krieg das hübsche Heim bewohnen können, um sich dort körperlich und geistig zu erholen. Josiane Micheline Marthe Hegg wurde am 03.04.1930 in Colmar geboren und starb am 01.01.2019 im Alter von 88 Jahren in Eaubonne/Val-d'Oise. Bernard Ammon wurde am 14.10.1931 in Paris geboren und starb am 02.06.2010 im Alter von 78 Jahren ebenfalls in Paris. In Rouen, during the tragic summer of 1940, when the German troops are advancing, Madame Fleury decides to flee the city with her two children Marie-Louise and Pierre and a neighbor. The next scene takes place in Switzerland in 1942. At a Swiss train station, the teacher Bänninger and Miss Anna Rüegg await a number of children from France who are coming to Switzerland for a few months to recuperate. All the children are assigned to their foster parents, except for little Marie-Louise from Rouen, who is still standing alone on the platform. Anna Rüegg takes pity on the little girl and takes her in without further ado. Anna's father, however, has a somewhat difficult character... Josiane Micheline Marthe Hegg was born on April 3rd, 1930 in Colmar and died on January 1st, 2019 at the age of 88 in Eaubonne/Val-d'Oise. Bernard Ammon was born on October 14th, 1931 in Paris and died on June 2nd, 2010 at the age of 78, also in Paris.
Transcription
there another
Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=h5WMRE1-7KI
Metadata Source:YouTube
1 user has this film:
Art of Film On 16mm Youtube
No related films.
Record added: 2026-06-12 21:02:33