Hochzeitsnacht

Year Published: 1992

Country of Origin: Germany

Description: 16mm Film - Hochzeitsnacht - BRD 1992 Buch und Regie: Regine "Mascha" Schwarz Kamera: Clemens Messow Musik: Axel Frank Singer und Duke Ellington Darsteller: Gisela Hoeter, János Gönczöl, Lilly Haffner,Timothy Peach, Béatrice Stoll, Arnulf Adler u. a. Heiter ausgelassene Hochzeitsgäste im Park, dann Wunderkerzen auf der überreich gedeckten Tafel, aufmunternde Blicke zwischen der Brautmutter und einem kleinen Mädchen: eine Familienfeier, wie viele andere. Ein älterer Mann kommt dazu, der als Klavierspieler engagiert ist, und bringt etwas Stimmung in die festlich-steife Atmosphäre. Das Mädchen hält es da nicht mehr auf ihrem Stuhl: 'Kommst Du mit?' fragt sie die ältere Dame und führt sie am Klavierspieler vorbei auf den Balkon. Blickkontakte mit dem Klavierspieler durch die Fensterscheiben, dann ein aufmunterndes Zulächeln, schließlich kommt die Frau mit dem Mann ins Gespräch. Der Hochzeitsgesellschaft bleibt dies nicht verborgen, es werden vielsagende Blicke gewechselt, und man zeigt mit dem Finger auf die beiden älteren Menschen: 'Das darf doch nicht wahr sein'. Schließlich fährt die Braut energisch dazwischen: 'Mutter, wenn Du bitte an den Tisch kommst... bitte sofort!' Die Mutter gehorcht ihrer resoluten Tochter, doch dann schockiert sie die Hochzeitsgesellschaft mit einer abfälligen Bemerkung über den Kaffee und zieht sich in ihr Zimmer zurück. Über den Hotelportier lässt sie dem Mann am Klavier einen Brief zukommen: 'Ich möchte Sie gerne sehen. Ich wohne in Zimmer 10. Charlotte'. Ihr Warten im Zimmer wird unterbrochen von einem Anruf der besorgten Tochter, aber sie kann ihre Mutter nicht zur Rückkehr in die Hochzeitsgesellschaft bewegen: 'Ich will allein sein. Macht Euch keine Sorgen! Ich komme zurecht!' Unterdessen kommt der Klavierspieler langsam zum Ende seiner Darbietung und lässt sich auch von dem kleinen Mädchen zu keiner weiteren Zugabe bewegen. Auf dem Weg zu Charlotte erhält er vom Portier eine neue Nachricht: Die Dame habe es sich anders überlegt. Enttäuscht wendet sich der Mann zum Gehen, aber am Portal trifft er doch auf Charlotte. Sie entschließen sich zu einem gemeinsamen Spaziergang und kommen in ein tiefes Gespräch. Charlotte spricht von ihrem Mut, den sie zusammennehmen musste, als sie ihn angesprochen hat. Und wie der Mut sie wieder verlassen hatte. Und wie sie spürt, dass ihr Mut wiederkommt. Sie sprechen von ihrer Angst und von den Gefühlen, die in ihnen aufgebrochen sind - und dass sie so etwas noch nie erlebt hätten. Schließlich gehen sie in Charlottes Zimmer, und es kommt zu einer zärtlichen Begegnung zwischen ihnen. Am nächsten Morgen muss der Klavierspieler sich von dem kleinen Mädchen nicht zweimal bitten lassen, ihr etwas vorzuspielen. Sein Liebeslied am Klavier fasst nochmals die Botschaft des Filmes zusammen: 'Bevor ich dich traf, hatte ich noch nie solch ein Gefühl im Leben. Du stahlst mein Herz, und ich, ich hatte nichts dagegen Diese Romanze ist mehr als nur ein Augenblick. Denn eine Frau wie dich hält keine Konvention zurück. Eine Frau wie du greift einfach nach dem Glück'. Cheerfully exuberant wedding guests in the park, then sparklers on the lavishly laid table, encouraging glances between the bride's mother and a little girl: a family celebration like many others. An older man joins the party as a piano player and brings a little cheer to the festive, stiff atmosphere. The girl can't stay in her chair any longer: 'Are you coming?' she asks the older lady and leads her past the piano player onto the balcony. The lady makes eye contact with the piano player through the window panes, then gives him an encouraging smile and finally strikes up a conversation with the man. This does not go unnoticed by the wedding party, meaningful glances are exchanged and fingers are pointed at the two older people: 'That can't be true'. Finally, the bride intervenes energetically: 'Mother, if you could please come to the table... Please, right away! The mother obeys her resolute daughter, but then shocks the wedding party with a derogatory remark about the coffee and retreats to her room. She sends a letter to the man at the piano via the hotel porter: 'I would like to see you. I'm staying in room 10, Charlotte'. Her waiting in the room is interrupted by a phone call from her worried daughter, but she can't persuade her mother to return to the wedding party: 'I want to be alone. Don't worry about it! I'll be fine!' Meanwhile, the piano player slowly comes to the end of his performance and can't be persuaded by the little girl to play another encore. On his way to Charlotte's, he receives a new message from the porter: the lady has changed her mind. Disappointed, the man turns to leave, but meets Charlotte at the portal. They decide to go for a walk together and get into a deep conversation. Charlotte talks about the courage she had to muster when she approached him. And how that courage had left her again... Support my work on Ko-fi! https://ko-fi.com/theartoffilmon16mm

Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=v2Ff90uFXCE

Metadata Source:YouTube


1 user has this film:
Art of Film On 16mm Youtube


No related films.