Hier fliegen keine Schmetterlinge - Motýli tady nezijí - ČSSR
Sign in to track this film in your collection or want list.
16mm Film - Hier fliegen keine Schmetterlinge - Motýli tady nezijí - ČSSR 1958
Regie: Miro Bernat
Buch: Hana Volavková, Jiří Weil, Miro Bernat
Kamera: Pavel Hrdlička
Musik: Karel Reiner
Der Film zeigt zunächst Realaufnahmen von Theresienstadt 1958.
Dieses KZ war für 15000 Kinder Zwischenstation auf der Fahrt in die
Vernichtungslager von Auschwitz und Treblinka. Die Kinder haben an ihren 'Spielplätzen' und ihren Behausungen Spuren
hinterlassen, wie überall, wo Kinder zusammenkommen. Sie haben ihre
Eindrücke des Lagerlebens auf allen möglichen Materialien verarbeitet,
die dafür geeignet waren. Ihre Zeichnungen auf Papierfetzen, Kartons
oder direkt auf dem Mauerwerk zeigen die Trostlosigkeit ihrer Umgebung: Wachtposten, vergitterte Fenster, Hinrichtungsszenen, Menschen,
die nach Essen anstehen. Trotz allem spiegelt sich in den Zeichnungen ein Schimmer von Hoffnung wider. Alle Kinderzeichnungen und Gedichte dieses Films entstanden
1941 - 1945 im Konzentrationslager Theresienstadt. Zwei Zitate aus dem Film: 'Alles war - wie ein Märchen. Auch die Erwachsenen
ahnten ja nicht, was eigentlich vorging. Dass alles geplant und bis ins
Letzte vorbereitet war. Dass Theresienstadt eine bestimmte Aufgabe hatte: Nur eine Haltestelle zu sein. Eine Haltestelle auf der Reise in den Tod.' 'Von jenen 15000 Kindern, denen es nur eine Zeitlang gestattet war, zu zeichnen und zu spielen, sind nur 100 zurückgekehrt. Das
einzige, das von ihnen zurückgeblieben ist, sind diese Zeichnungen und
Gedichte - und unser Gedenken.'
Die Namen der Kinder schmücken heute die Wände der Prager Pinkas-Synagoge. Die erhaltenen Zeichnungen wurden vom staatlichen jüdischen Museum in
Prag gesammelt und zu einer Ausstellung zusammengefasst.
Regie: Miro Bernat
Buch: Hana Volavková, Jiří Weil, Miro Bernat
Kamera: Pavel Hrdlička
Musik: Karel Reiner
Der Film zeigt zunächst Realaufnahmen von Theresienstadt 1958.
Dieses KZ war für 15000 Kinder Zwischenstation auf der Fahrt in die
Vernichtungslager von Auschwitz und Treblinka. Die Kinder haben an ihren 'Spielplätzen' und ihren Behausungen Spuren
hinterlassen, wie überall, wo Kinder zusammenkommen. Sie haben ihre
Eindrücke des Lagerlebens auf allen möglichen Materialien verarbeitet,
die dafür geeignet waren. Ihre Zeichnungen auf Papierfetzen, Kartons
oder direkt auf dem Mauerwerk zeigen die Trostlosigkeit ihrer Umgebung: Wachtposten, vergitterte Fenster, Hinrichtungsszenen, Menschen,
die nach Essen anstehen. Trotz allem spiegelt sich in den Zeichnungen ein Schimmer von Hoffnung wider. Alle Kinderzeichnungen und Gedichte dieses Films entstanden
1941 - 1945 im Konzentrationslager Theresienstadt. Zwei Zitate aus dem Film: 'Alles war - wie ein Märchen. Auch die Erwachsenen
ahnten ja nicht, was eigentlich vorging. Dass alles geplant und bis ins
Letzte vorbereitet war. Dass Theresienstadt eine bestimmte Aufgabe hatte: Nur eine Haltestelle zu sein. Eine Haltestelle auf der Reise in den Tod.' 'Von jenen 15000 Kindern, denen es nur eine Zeitlang gestattet war, zu zeichnen und zu spielen, sind nur 100 zurückgekehrt. Das
einzige, das von ihnen zurückgeblieben ist, sind diese Zeichnungen und
Gedichte - und unser Gedenken.'
Die Namen der Kinder schmücken heute die Wände der Prager Pinkas-Synagoge. Die erhaltenen Zeichnungen wurden vom staatlichen jüdischen Museum in
Prag gesammelt und zu einer Ausstellung zusammengefasst.
Sources
- YouTube channel: The Art of Film on 16mm · video ↗ — title, description, video
- 16mm Filmography editors — year
Record added 2026-06-12 21:02:45