Die Erwartung - Oczekiwanie - Polen
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16mm Film - Die Erwartung - Oczekiwanie - Polen 1975
Regie: Ryszard Rydzewski
Buch: Ewa Przybylska und Ryszard Rydzewski
Kamera: Władysław Nagy und Zdzisław Sowiński
Musik: Maciej Małecki
Darsteller: Sergiusz Lach, Piotr Mojnowski, Marzena Szymczak, Krystyna Chmielewska, Janusz Kłosiński, Wacław Kowalski, Marek Lewandowski, Bohdana Majda, Anna Milewska, Maria Pabisz-Korzeniowska, Witold Skaruch, Andrzej Stockinger, Ewa Żukowska u. a.
Ein Krankenwagen mit Blaulicht und Martinshorn rast durch die Stadt; ein Junge geht allein durch die Straßen. Er kommt an ein großes Krankenhaus, läuft an dem Pförtner vorbei, denn er weiß genau: Eigentlich ist heute kein Besuchstag. Wadek, so heißt der Junge, besucht seine kranke Mutter. Sie liegt in einem großen Zimmer mit vielen anderen Frauen. Sie fragt ihren Sohn, ob er bei der Tante Helene zu Besuch war; Wadek verneint. Die Mutter macht sich große Sorgen, denn sie muss noch einige Wochen im Krankenhaus bleiben. Wer soll sich um den kleinen Bruder kümmern? Wadek will dies alleine tun. Die Mutter meint, Wadek solle den Vater benachrichtigen, denn es könne ja sein, dass die beiden Jungen nicht zurechtkämen. Wadek lehnt barsch ab: Der Vater habe sich noch nie um die Familie gekümmert, jetzt würden sie es auch ohne ihn schaffen...
...Wadek und Zbynek wollen die Mutter im Krankenhaus besuchen, denn heute ist der Tag, an dem sie operiert wurde. Der Pförtner will die beiden zunächst nicht hereinlassen; schließlich erlaubt er Wadek, dass er kurz zur Mutter hineinschaue. Zbynek bleibt bei dem Pförtner. Wadek kommt in das Krankenzimmer, das Bett der Mutter ist leer. Die anderen Frauen sitzen auf ihren Betten und sehen Wadek an. Eine Krankenschwester kommt herein, legt den Arm um Wadek und sagt, die Operation habe viele Stunden lang gedauert, und schließlich habe das Herz versagt. Sie habe aber nichts gespürt. 'Ich weiß, das ist kein Trost, aber vielleicht hilft es dir doch.' Die Schwester fragt Wadek noch, ob er allein zurechtkomme. Wadek weint heftig. Tapfer, und wieder einmal den starken Jungen spielend, geht er hinaus zu dem Pförtner. Sein kleiner Bruder ist ganz vergnügt und freut sich über die zwei Waffeln, die er geschenkt bekam. Wadek nimmt Zbynek an der Hand und geht mit ihm durch die Straßen. Er sieht lauter Mütter und Väter, die mit ihren Kindern spazierengehen. Er hält Zbynek ganz fest. Selber noch ein Kind, versucht er, wie ein Vater zu dem kleinen Bruder zu sein.
Regie: Ryszard Rydzewski
Buch: Ewa Przybylska und Ryszard Rydzewski
Kamera: Władysław Nagy und Zdzisław Sowiński
Musik: Maciej Małecki
Darsteller: Sergiusz Lach, Piotr Mojnowski, Marzena Szymczak, Krystyna Chmielewska, Janusz Kłosiński, Wacław Kowalski, Marek Lewandowski, Bohdana Majda, Anna Milewska, Maria Pabisz-Korzeniowska, Witold Skaruch, Andrzej Stockinger, Ewa Żukowska u. a.
Ein Krankenwagen mit Blaulicht und Martinshorn rast durch die Stadt; ein Junge geht allein durch die Straßen. Er kommt an ein großes Krankenhaus, läuft an dem Pförtner vorbei, denn er weiß genau: Eigentlich ist heute kein Besuchstag. Wadek, so heißt der Junge, besucht seine kranke Mutter. Sie liegt in einem großen Zimmer mit vielen anderen Frauen. Sie fragt ihren Sohn, ob er bei der Tante Helene zu Besuch war; Wadek verneint. Die Mutter macht sich große Sorgen, denn sie muss noch einige Wochen im Krankenhaus bleiben. Wer soll sich um den kleinen Bruder kümmern? Wadek will dies alleine tun. Die Mutter meint, Wadek solle den Vater benachrichtigen, denn es könne ja sein, dass die beiden Jungen nicht zurechtkämen. Wadek lehnt barsch ab: Der Vater habe sich noch nie um die Familie gekümmert, jetzt würden sie es auch ohne ihn schaffen...
...Wadek und Zbynek wollen die Mutter im Krankenhaus besuchen, denn heute ist der Tag, an dem sie operiert wurde. Der Pförtner will die beiden zunächst nicht hereinlassen; schließlich erlaubt er Wadek, dass er kurz zur Mutter hineinschaue. Zbynek bleibt bei dem Pförtner. Wadek kommt in das Krankenzimmer, das Bett der Mutter ist leer. Die anderen Frauen sitzen auf ihren Betten und sehen Wadek an. Eine Krankenschwester kommt herein, legt den Arm um Wadek und sagt, die Operation habe viele Stunden lang gedauert, und schließlich habe das Herz versagt. Sie habe aber nichts gespürt. 'Ich weiß, das ist kein Trost, aber vielleicht hilft es dir doch.' Die Schwester fragt Wadek noch, ob er allein zurechtkomme. Wadek weint heftig. Tapfer, und wieder einmal den starken Jungen spielend, geht er hinaus zu dem Pförtner. Sein kleiner Bruder ist ganz vergnügt und freut sich über die zwei Waffeln, die er geschenkt bekam. Wadek nimmt Zbynek an der Hand und geht mit ihm durch die Straßen. Er sieht lauter Mütter und Väter, die mit ihren Kindern spazierengehen. Er hält Zbynek ganz fest. Selber noch ein Kind, versucht er, wie ein Vater zu dem kleinen Bruder zu sein.
Sources
- YouTube channel: The Art of Film on 16mm · video ↗ — title, description, video
- 16mm Filmography editors — year
Record added 2026-06-12 21:02:52